Anwendungsbeispiele einer Risk Map sind:
- das Bewerten und Controlling von
Sicherheitsrisiken der Unternehmensstandorte;
- die systematische Erfassung von
Informationsrisiken oder operationellen Risiken
in den Geschäftsprozessen;
- die Identifikation und Bewertung von
Ausfallrisiken der Geschäftsapplikationen;
- die Bewertung und Aktualisierung von
Projektrisiken auf Stufe
Projektportfoliomanagement;
- die systematische Erfassung und Beurteilung
von Produktrisiken.
Schematischer Aufbau einer Risk Map
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Prozesse |
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Risikokatalog |
Prozess 1 |
Prozess 2 |
Prozess 3 |
Prozess 4 |
Prozess 5 |
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Risiko 1 |
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Risiko 2 |
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Risiko 3 |
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Risiko 4 |
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Risiko 5 |
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Der obige schematische Aufbau einer Risk Map
zeigt sehr vereinfacht, wie ein prozessorientierter
Risikokatalog auf die einzelnen Geschäftsprozesse
mit Hilfe von Ampeln, welche die Risikopriorität
oder Risikoakzeptanz wiedergeben, erstellt werden
kann.
Vorteile einer Risk Map
- Mit Hilfe einer Risk Map kann ein
standardisierter Risikokatalog für ausgewählte
Betrachtungsobjekte systematisch ausgearbeitet
werden.
- Ein weiterer, grosser Vorteil einer Risk Map
ist ihre übersichtliche Darstellung der
Gesamtrisikosituation, welche es dem Risikomanager
ermöglicht, rasch nicht akzeptable Risiken und
fehlende Risikobewertungen zu identifizieren.
- Eine Risk Map kann auch als eine
zweidimensionale Navigationsstruktur verwendet
werden, welche einen raschen Zugriff (wenige
Klicks) auf Detailinformationen der Risiken
ermöglicht.
Nachteile einer Risk Map
- Risk Maps können bei sehr vielen
Betrachtungsobjekten und einem sehr grossem
Risikokatalog rasch unübersichtlich werden.
- Eine vollständige Erfassung der Risiken in
einer Risk Map kann rasch einen sehr grossen
Aufwand darstellen. Bei dreissig Risiken und
dreissig Betrachtungsobjekten sind es bereits 900
Einzelrisikoerfassungen, welche durchgeführt
werden müssen. Deshalb ist es empfehlenswert, nur
die relevanten Einzelrisiken zu erfassen.
Auswertung einer Risk Map
Eine Risk Map wird meistens horizontal
(zeilenweise) und vertikal spaltenweise ausgewertet.
Gemäss obigem Beispiel würde eine horizontale
Auswertung z. B. Aussagen erlauben wie: Das Brandrisiko ist in
drei Prozessen erhöht und in zwei Prozessen in einem
akzeptablen Bereich. Eine vertikale Auswertung würde
z. B Aussagen erlauben, wie dass der Prozess Kundenservice am
stärksten durch das Ausfallrisiko Ausfall der
Telefonzentrale gefährdet ist.
Gerne realisieren wir für Sie eine Risk Map,
gemäss einem Risk Map-Konzept, das wir mit Ihnen
zusammen ausarbeiten.
Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung. Sprechen Sie mit uns.
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